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Der erste eindruck

Verheiratete Freundin Kailey.
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Über

Der erste Eindruck ist bekanntlich bleibend. Gerade einmal sieben Sekunden braucht das menschliche Gehirn, um sich ein Bild von seinem Gegenüber zu machen — positiv oder negativ.

Name: Donia

Wie alt bin ich: 35

Wir beurteilen Bücher nach ihrem Deckel und Menschen nach ihrem Aussehen. Das kann man verurteilen — und sich trotzdem nicht recht davor schützen. So stark ist die Macht des ersten Eindrucks. Diesem ersten Eindruck haftet mitunter die unerträgliche Bedeutungsschwere eines Finals an.

Studien zufolge benötigt er allenfalls Millisekunden, um sich zu manifestieren. Danach steht für uns nahezu unveränderlich fest, wie wir eine Person einschätzen, wer uns als attraktiv, sympathisch, vertrauenswürdig erscheint und wer nicht.

Psychologie: der erste eindruck bleibt – weil er stimmt

Doch was genau prägt diesen ersten Eindruck? Worauf achten wir — oder umgekehrt gefragt: Was muss stimmen, damit wir Fremde für uns gewinnen? Gerüche, KörperspracheGestik und Mimik sind dabei von entscheidender Bedeutung. Kein Wunder: In Millisekunden lässt sich nicht viel Überzeugendes sagen. Angeblich hängt allein die Wirkung unserer Worte zu 38 Prozent von der Stimmealso von Tonfall, Betonung und Artikulation ab; 55 Prozent machen Gestik und Mimik aus und nur 7 Prozent beeinflusst der Inhalt selbst.

Diese Zahlen gehen auf Studien des US-Psychologe Albert Mehrabian aus dem Jahr zurück.

3 Fehler, die deinen Ersten Eindruck zerstören!

Allerdings sind sie wissenschaftlich höchst umstritten: Die Probandengruppe umfasste damals gerade einmal 20 Studenten. Dass sensorische Reize unmittelbarer wirken als Worte, gilt jedoch als gesichert.

Die Sprache der Augen kommt aber oft zu kurz. Häufiges Augenklimpern wiederum, wie es Frauen gerne anwenden, wenn sie einem Mann Interesse alisieren, ist in Wahrheit eine Unterwürfigkeitsgeste. Der starre, intensive Blick dagegen wird als Zeichen von Stärke und Charisma gewertet. Der Schauspieler Michael Caine soll jahrelang geübt haben, um bei Naheinstellungen kaum zu blinzeln.

Tatsächlich spielen bei einer neuen Begegnung drei psychologische Effekte eine zentrale Rolle:. Kurz gesagt sorgt er dafür, dass wir jüngere und spätere — siehe Recency-Effekt Informationen prägender wirken als jene zwischendrin. Diese Dominanz des ersten Eindrucks wird auch als Vorrangeffekt bezeichnet.

Daher sollte etwa die wichtigste Aussage eines Vortrags oder im Vorstellungsgespräch stets am Anfang fallen um am Ende wiederholt werden. Entdeckt wurde dieses sozial-psychologische Phänomen bereits im Jahrhundert von dem amerikanischen Verhaltensforscher Edward Lee Thorndike. Sein negaties Gegenstück ist übrigens der Horn-Effekt : Hier reicht zuweilen schon eine einzige negative Eigenschaft, ein einziges falsches Wort, ein simpler verpatzter Eindruck — schon neigen wir dazu, unserem Gegenüber auch in anderen Bereichen Defizite zu unterstellen.

Jede Aussage wird dann auf die Goldwaage gelegt und anders aufgenommen als sie vielleicht gemeint ist. Deshalb spielt der Primacy-Recency-Effekt bei der Urteilsbildung — gerade bei neuen Kontakten — eine besonders prägende und dominante Rolle. Oder wie das Sprichwort sagt: Der erste Eindruck zählt, der letzte bleibt. Entsprechend sollten Sie beim ersten Eindruck auf folgende Schlüsselreize achten:. Lächeln verbindet. Untersuchungen von Chris Robert, einem Management-Professor an der Universität von Missouri-Columbia, haben schon vor Jahren ergeben, dass lächelnde Menschen ihr Ansehen steigern und sogar öfter weiterempfohlen werden.

Probanden merkten sich die lächelnden Konterfeis in den Versuchen dazu deutlich besser, obwohl sie die Gesichter nur für ein paar Sekunden sahen. Alice Isen, Psychologieprofessorin an der Cornell-Universität in New York wiederum stellt in ihren Studien fest, dass lächelnde Kollegen nicht nur beliebter und populärer waren, sie werden von ihren Vorgesetzten auch besser bewertet, öfter befördert und erzielten am Ende höhere Einkommen.

Lächeln ist also ein echter Karriereturbo. Ob wir jemanden sprichwörtlich riechen können oder nicht, entscheidet schon unsere Nase.

Besonders einflussreich: die Haare. Ihre Duftoberfläche ist riesig.

Der erste eindruck: was dabei wirklich zählt

Dennoch sollten die Aromen Vanille hat sich bewährt knapp unter der Wahrnehmungsschwelle bleiben. Das haben Untersuchungen von Psychologen der Northwestern University in Chicago ergeben. Aus der Wissenschaft wissen wir ebenfalls, dass Männer für nasale Stimulanzen nicht nur anfälliger sind als Frauen, sie reagieren auch heftiger darauf.

In seiner Studie für die US-Universität Purdue untersuchte etwa Robert Baron die Wirkung von Parfüms in Bewerbungsgesprächen. Männliche Personaler, so das Ergebnis, stuften parfümierte Kandidaten zum Beispiel als weniger gepflegt, weniger intelligent, unfreundlicher und auch unattraktiver ein als diejenigen ohne Eau de Toilette.

Die Frauen reagierten exakt umgekehrt.

Was ist der “erste eindruck”?

Ein Handschlag dauert in der Regel drei bis vier Sekunden. Nicht länger. Zugleich verstärkt er die positive Wirkung einer Person enorm. Das Wichtigste daran aber ist: Er muss fest seinbesonders der von Frauen.

Dann erzielen sie laut Untersuchungen des Management-Professors Greg Stewart von der Universität von Iowa Sympathiehöchstwerte — und bekommen nach dem Vorstellungsgespräch eher den Job. Halten Sie beim Händeschütteln aber auch sonst stets Blickkontakt zu Ihrem Gegenüber. Augenkontakt verstärkt Ihr selbstbewusstes Auftreten.

Damit zeigen Sie, dass Sie sich nicht verstecken brauchen und Ihrem Gegenüber gewachsen sind. Jemandem in die Augen zu sehen, zeigt persönliches Interesse und Aufgeschlossenheitdadurch erscheint man für sein Gegenüber automatisch sympathischer.

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Tatsächlich stellte sich — trotz unterschiedlicher Charaktere — bei allen nach durchschnittlich 3,2 Sekunden Dauerblickkontakt Unbehagen ein. Wer den Probanden länger direkt in die Augen sah, wurde tendenziell als bedrohlich eingestuft und verspielte mit jeder weiteren Sekunde Sympathiepunkte und seinen Vertrauensbonus. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt eine britische Studie um Nicola Binetti. Hierbei nahmen Besucher eines Londoner Museums aus insgesamt 56 Nationen im Alter von 11 bis 79 Jahren an den Experimenten Teil.

Resultat: Der Blickkontakt sollte nicht länger als 3,3 Sekunden dauern. So lange aber empfanden ihn die Mehrheit als angenehm.

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Apropos Optik: Visuelle Reize bestimmen den ersten Eindruck zu mehr als 50 Prozent — was wir tragen, wie wir uns bewegen oder durch die Tür gehen. Während sich die Körpersprache und -spannung verändern kann, bleibt die Kleidung immer gleich. Entsprechend prägend wirkt sie. Aus der Sympathieforschung wiederum ist bekannt, dass wir Menschen netter finden, je mehr Gemeinsamkeiten wir an ihnen entdecken. Bemerkenswert: Der Wissenschaftler Kurt Gray konnte in einer Studie etwa zeigen, dass uns nackte Haut dazu verleitet, sich mehr mit dem Körper unseres Gegenübers zu beschäftigen — ein enormer sexueller Reiz.

Wollen Sie aber, dass Ihr Gegenüber sich auf das konzentriert, was Sie zu sagen haben, sollten Sie nicht zu viel nackte Haut zeigen.

Unsere Stimme ist nicht nur eindeutiges Erkennungsmerkmalsondern auch eine ebenso authentische wie intime Visitenkarte unserer Persönlichkeit. Bereits Intonation und Atmung lösen Sympathien aus: Das hängt mit dem sogenannten psychorespiratorischen Effekt zusammen. Wir imitieren, wenn wir zuhören. Der Redner, der nervös radebrecht, verursacht auch bei seinen Zuhörern Atemkrämpfe. Genauso spürt man ein herannahendes Räuspern oder nimmt es vorweg, wenn das Knarren in der Stimme unerträglich wird. Umgekehrt: Wer uns durch seine Stimme beruhigt und entspannt, ist uns sofort sympathisch.

Tiefe Stimmen empfinden wir dabei durchweg angenehmer und sympathischer, ihre Träger gelten als souverän, kompetent, viril. Hellen, piepsigen oder gar schrillen Sprechern hingegen wird gern das Etikett inkompetent, unsicher, unsachlich oder sprunghaft angepappt. Noch wichtiger ist jedoch die individuelle, sogenannte Indifferenzlagealso der Grundton jeder einzelnen Stimme. Finden lässt sich diese Indifferenzlage, indem man an ein gutes Essen denkt und ein wohliges Mmmmmh vor sich hinsummt.

Die natürliche Stimme zirkuliert bis zu einer Quinte um diesen Ton, so entsteht Sprachmelodie. Erst wenn wir uns weiter davon wegbewegen, schlagen die Ohren Alarm. Dabei kommt es jedoch nicht nur darauf an, was Sie sagen, sondern auch wie Sie es sagen: Sprechen Sie langsam und betont ; legen Sie Begeisterung und Überzeugung in Ihre Stimme und zeigen Sie damit, dass Sie selbst davon überzeugt sind, was Sie sagen.

Inhaltsverzeichnis

So wird Ihr Gegenüber auch davon überzeugt sein, dass Sie wissen, wovon Sie sprechen. Ihre Leidenschaft und positiven Emotionen übertragen sich — und machen Sie sympathisch. Achten Sie allerdings auch darauf, grammatikalisch korrekt und auf Hochdeutsch zu sprechen. Dialekt und Slang lassen Menschen weniger intelligent wirken — mit Ausnahme von regionalen Gesprächen, in denen die Mundart freilich wieder eher Gemeinsamkeiten betont.

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Wenn Menschen sich das erste Mal begegnen, zählt der erste Eindruck und wirkt sich nicht selten auf die gesamte weitere Beziehung aus.

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