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Bordell in krefeld

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Wegen des Verdachts auf illegale Prostitution ermittelt in Krefeld die Steuerfahndung Symbolfoto. Krefeld — Razzia gegen illegale Prostitution in Krefeld.

Name: Genvieve

Wie alt bin ich: Ich bin 31 Jahre alt

A n einem Spätsommertag fasst Yamina den Mut, der Hölle zu entkommen. Sie zieht Jeans und ein T-Shirt über ihre billigen Dessous und verlässt den schummrigen kleinen Kellerraum, in dem sie seit etlichen Wochen lebt.

Ganz selbstverständlich geht sie den schmalen Gang entlang, vorbei am Empfang. Die breitschultrigen Männer dort beachten sie nicht. Wo sollte die zierliche Nigerianerin schon hingehen.

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Yamina erreicht die Eingangstür, daran hängt ein Schild: "Weiblichen Personen unter 18 Jahren ist der Eintritt verboten". Yamina ist Sie drückt die Klinke und tritt ins Freie. Hinter ihr liegt der "Erotic Tempel Crazy Sexy" mit seinen leuchtend lila Herzen an der Hauswand - jenes Bordell, an dem Freier für 30 Euro mit ihr gemacht haben, was sie wollten.

Ringsherum eine Ansammlung von Baumärkten, Möbelhäusern und Parkplätzen. Es ist Mittagszeit, da kommen die Männer.

Viele sind jenseits der 50, gehen nach dem Besuch im Baumarkt noch ins Bordell. Yamina spürt ihr Herz pochen.

Wohin soll sie gehen? Vor nicht einmal zwei Monaten ist sie den Slums von Lagos entkommen. Sie kann nicht lesen und nicht schreiben. Yamina verlässt der Mut. Sie dreht sich um und kehrt zurück in die Hölle. Dies ist die Geschichte eines Mädchens, das nie eine Chance hatte.

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Es ist die Geschichte Tausender schutzloser Frauen, die wie Ware gehandelt, misshandelt, ausgebeutet, deren Leben zerstört werden - mitten in Deutschland. Mädchen wie Yamina, die aus Nigeria, Rumänien, Thailand oder Albanien in die reichen Länder Europas gelockt werden mit dem Versprechen, sie könnten hier als Kosmetikerin, Putzfrau oder als Model arbeiten. Oder in einem Bordell in der deutschen Provinz.

Es ist eine Geschichte, die auch von der Unfähigkeit moderner Staaten wie Deutschland erzählt, Opfern gerecht zu werden und Täter hart anzupacken. Von Gesetzen, die längst hätten geschrieben werden müssen. Von Gerichten, die Schuldige laufen lassen, und Behörden, die dem Phänomen Menschenhandel voller Ignoranz begegnen. Aber auch von Polizisten, Jugendamts- und Heimmitarbeitern, die hingebungsvoll zu retten versuchen, was oft nicht mehr zu retten ist.

Der Handel mit Frauen, Mädchen und manchmal auch Jungs zur sexuellen Ausbeutung blüht wie nie zuvor. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs Ende der 80er-Jahre ist die Zahl der Sexsklavinnen ständig gestiegen. Nach Schätzungen der Europäischen Kommission werden inzwischen Jahr für Jahr Mädchen und Frauen aus aller Welt nach Westeuropa verschleppt und zur Prostitution gezwungen. Die Internationale Arbeitsorganisation rechnet vor, dass der Menschenhandel jedes Jahr weltweit fast 32 Milliarden US-Dollar Gewinn abwirft. Neben dem Drogen- und dem Waffenhandel gilt die Versklavung mittlerweile als das lukrativste Geschäft der organisierten Kriminalität.

Ein Gesetz, das die rot-grüne Bundesregierung im Jahr beschloss, hat die Situation in Deutschland kaum verbessert.

Im Oktober verabschiedete sie mit den Stimmen von FDP und PDS das Gesetz "zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten". Die Parlamentarier meinten es gut. Sie wollten Prostituierten den Zugang zur Sozialversicherung und den Ausstieg aus dem Milieu erleichtern und die Kriminalität in der Szene eindämmen.

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Frauen sollten ihren Lohn von Freiern einklagen können und ihre Arbeit in Verträgen regeln. So der Plan.

Es hat den Menschenhandel erleichtert, weil es die Vermittler von schnellem Sex legalisiert, es sei denn, ein Zuhälter zwingt Frauen zur Prostitution. Doch so etwas ist kaum nachzuweisen.

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Schon vor drei Jahren offenbarte eine Studie des Bundesfamilienministeriums, dass die Reform keine der Erwartungen erfüllt hat. Die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen, CDU, legte einen Sechs-Punkte-Katalog vor, um "den Schutz von Prostituierten wirksam zu verbessern". Geschehen ist seither so gut wie nichts. Ebenfalls nicht praxistauglich ist ein Gesetz, mit dem die Strafvorschriften für Menschenhandel verschärft wurden.

Es schützt die Opfer nur unzureichend. Die Betroffenen müssen fürchten, im Eilverfahren ausgewiesen zu werden, wenn sie der Polizei nicht sagen, wer ihre Peiniger sind. Das hat inzwischen auch die EU-Kommission erkannt: "In viel zu wenigen Fällen gibt es für die Opfer Gerechtigkeit", sagt Cecilia Malmström, die als Kommissarin für Inneres in der EU zuständig ist für das Thema Zwangsprostitution siehe Interview S.

Die Europäische Kommission will es nun genau wissen. Sie fördert ein Projekt, das den Umfang des internationalen Menschenhandels ermitteln soll.

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Seit Anfang sitzen zwei Forscher der Universität Göttingen daran. Doch die Arbeit ist schwierig. Jedes Land definiert Menschenhandel anders, offizielle Daten lassen sich nur sehr schwer vergleichen. Vor allem aber spielt sich das Geschäft mit erzwungenem Sex in hochkriminellen Strukturen ab. Es hat eine perfekte Tarnung: Der Menschenhandel kommt im Gewand der legalen Prostitution daher - in gewöhnlichen Bordellen mit Frauen, die sich aus Angst vor der Gewalt ihrer Zuhälter und auch der Abschiebung in die Heimat fast nie der Polizei offenbaren.

Sie fanden Yamina, nahmen sie mit auf die Wache und übergaben das Mädchen an Menschen, die sich seiner annahmen. Gut zwei Jahre später, an einem Novembernachmittag, sitzt im Besprechungszimmer eines Mädchenheims eine schlanke Nigerianerin mit dunkler Haut, die ihre Hände in einen Schlüsselbund krallt. Im Heim gilt sie als fröhlich, als Mensch mit einnehmendem Lächeln, der neugierig fragt und genau zuhört. Als Yamina im Sommer vor zwei Jahren nach Deutschland kam, konnte sie nur ein paar Brocken Englisch und kaum lesen und schreiben.

Inzwischen hat sie so gut Deutsch gelernt, dass sie den Hauptschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von 2,7 geschafft hat. Jetzt ist sie auf dem Weg zur mittleren Reife, liest moderne deutsche Lyrik.

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Darauf ist Yamina stolz, darüber redet sie gern. Wenn das Gespräch aber auf die Zeit im Bordell kommt, dann spricht sie nur noch zögerlich. Oder gar nicht mehr. Und ihre Augen füllen sich mit Tränen. Nur wenige Menschen dürfen bis heute wissen, wo Yamina lebt. Sie muss immer noch fürchten, dass die Menschenhändler sie wieder auf den Strich schicken. Denn Yamina hat nicht erwirtschaftet, was ihre Zuhälterin von ihr verlangt hatte: 52 Euro sollte das Mädchen abarbeiten, nachdem sie es nach Deutschland hatte schleusen lassen, dazu Euro für einen falschen Pass, Reiz- und Bettwäsche, die sie Yamina noch auf dem Weg ins Bordell in einem Supermarkt kaufte.

Plus Euro Tagesmiete für das Zimmer im Eroscenter. Wenn die Zuhälterin einmal in der Woche in das Bordell kam, um Yamina das Geld abzunehmen, was noch übrig war, musste das Mädchen auch die 50 Euro für deren Anfahrt bezahlen.

Um all diese Ansprüche zu erfüllen, hätte Yamina rund Euro in der Woche verdienen müssen. Bei 30 Euro pro Freier, was in Etablissements wie dem Eroscenter dem Durchschnittswert entspricht, hätte sie jede Woche fast 70 Männer abfertigen müssen. Macht mal Geschlechts- Oral- Analverkehr und unzählige Demütigungen. Vier bis fünf Jahre hätte es gedauert, bis Yamina abgezahlt hätte, was ihre Zuhälterin " Schulden " nennt.

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Bis heute brenne in ihrem Zimmer auch nachts ein schwaches Licht, sagt sie. Weil sie aus Albträumen hochschreckt. Selten kommen darin das Eroscenter und die Männer vor. Es reicht ein kurzer Abriss von Yaminas Leben, um zu verstehen, warum sie so empfänglich für das Versprechen auf bessere Zeiten in Europa war. Ihr Vater hatte zwei Frauen, die sich ständig stritten. Schon bald musste die leibliche Mutter die Familie verlassen.

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Wenig später starb der Vater. Die Stiefmutter nutzte Yamina aus, schickte sie nicht in die Schule, sondern auf den Markt, um dort Bananen zu verkaufen. Wenn Yamina sich weigerte, gab es Schläge. Eines Tages brachte die Stiefmutter das Kind zu einem Priester in einem nahe gelegenen Dorf. Er erzählte von einer Schwester, die in Europa lebe und dort eine Verkäuferin in ihrem Kosmetikgeschäft suche.

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Ein Mann, der sie einige Wochen später zum Flughafen in Lagos brachte, drückte ihr einen falschen Pass in die Hand, in dem ein anderer Name stand und ein anderes Alter. Yamina war plötzlich Yamina war für einen Moment misstrauisch, dachte aber nicht lange darüber nach. Nach der Landung in Paris erwartete sie ein Schlepper, der ihr das Geld und den Reisepass wieder abnahm.

Yamina wurde nach Brüssel gefahren, wo sie zum ersten Mal ihre Zuhälterin traf. Der Menschenhandel in Nigeria ist in Frauenhand. Meist sind es ehemalige Opfer, die sich irgendwann freikaufen und den Nachschub für den europäischen Markt organisieren.

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Sie nutzen die alten Kontakte. Die Knotenpunkte dieser Struktur seien die Madames. Die Schleuser sind nur Dienstleister, die mehr oder weniger gut bezahlt werden. Das ist die afrikanische Art des Menschenhandels. Meist allerdings kommen die Frauen aus Osteuropa, aus Ungarn, Bulgarien, Tschechien, Rumänien. Denn die Menschenhändlerbanden brauchen keine aufwendige Beschaffungslogistik und keine gefälschten Papiere, die Frauen kommen legal über die Grenze.

Das macht den Markt auch für Händler aus Deutschland so attraktiv.

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